Skalierbare, netzdienliche Lösungen in der Niederspannung - ein Praxisbericht
Die Digitalisierung der Niederspannungsebene ist der Schlüssel zur individuellen Nutzung von Flexibilitäten, um auch zukünftig stabile Netze garantieren zu können. Am Beispiel von Projekten bei Netzbetreibern zeigen wir, wie das großflächig und zum Vorteil aller Stakeholder gelingen kann.
Die Digitalisierung der Niederspannung macht Flexibilitäten dort nutzbar, wo sie physikalisch wirken. In der Schweiz bestehen mit Day-Ahead-API's für EMS-Systeme bereits sehr gute Voraussetzungen, um systemdienliches Verhalten zu fördern. gridoo bietet darüber hinaus Lösungen, mit denen viertelstündliche Leistungsgrenzen, getrennt für Einspeisung und Verbrauch, an Netzanschlusspunkte übermittelt werden können. Innerhalb dieser Grenzen optimiert das EMS die vorhandenen Flexibilitäten. Die Architektur ist auf Millionen Netzanschlusspunkte skalierbar, läuft lokal beim Endnutzer und in der abgesicherten Netzbetreiber-IT. Damit ist Netzverantwortung von marktseitiger Optimierung klar getrennt.
Sprechende (2)
Wolfgang Bernhard
Geschäftsführung gridoo GmbH
Lukas Harrer
Markt- & Produktentwicklung gridoo GmbH