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Produkte & Lösungen Powertage 2026

Vernetzte Energie: Hochverfügbare Infrastruktur von der Staumauer bis zum Rechenzentrum

Energieversorger betreiben ihre Anlagen häufig über weit verteilte Standorte hinweg, von Mess- und Steuereinrichtungen auf dem Berg über Turbinen und Leitstellen im Tal bis hin zu zentralen Diensten im Rechenzentrum.

first frame networkers ag
Baar, Schweiz

Diese Standorte müssen zuverlässig, sicher und oft über unterschiedlichste Topologien miteinander vernetzt werden, wobei eine klassische Sterntopologie in der Praxis selten realisierbar ist. Genau hier setzt die kombinierte Lösung von Extreme Networks und Aginode an, indem sie hochverfügbare Core-Netzwerke mit industrietauglichen Edge-Komponenten zu einer durchgängigen, automatisierten Netzwerkarchitektur verbindet. 

Im Core- und Backbone-Bereich bildet die Extreme Networks Fabric das stabile Fundament. Sie vernetzt Leitstellen, Rechenzentren und zentrale Dienste standortübergreifend und sorgt dank Shortest Path Bridging (SPB) dafür, dass alle verfügbaren Verbindungen aktiv genutzt werden. Unterschiedliche Topologien wie Ring, Mesh oder Punkt-zu-Punkt lassen sich flexibel realisieren. Das Netzwerk wählt jederzeit selbstständig den optimalen Pfad und reagiert bei Unterbrüchen automatisch, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. 

In Trafostationen, Unterwerken und Kraftwerken werden industrielle Aginode-Switches eingesetzt, beispielsweise in Wasserkraftwerken an Staumauern oder in abgelegenen Verteilanlagen. Sie sind für den Betrieb in rauen, unbeaufsichtigten Umgebungen konzipiert und binden Sensorik, Steuerungen und feldnahe OT-Komponenten zuverlässig an die zentrale Infrastruktur an. Über Fabric Attach werden sie nahtlos in die Extreme Fabric integriert, sodass neue Komponenten erkannt werden, automatisch die passenden Netzwerk-Services erhalten und mit minimalem Konfigurationsaufwand sofort Teil der Gesamtstruktur sind. 

Bei Bedarf lässt sich die Lösung jederzeit einfach um eine zentrale Zugriffskontrolle mit ExtremeControl (NAC) erweitern. Damit können Geräte eindeutig identifiziert und rollenbasiert berechtigt werden, ohne die bestehende Netzwerkstruktur anpassen zu müssen. So bleibt die Umgebung flexibel erweiterbar und kann schrittweise an steigende Sicherheitsanforderungen angepasst werden. Das Ergebnis ist eine hochverfügbare, sichere und einfach betreibbare Netzwerkplattform, die den Anforderungen kritischer Infrastrukturen gerecht wird – von der abgelegenen Messstelle bis zum Rechenzentrum. Genau diese Art von Netzwerken wird in der Energieversorgung immer wichtiger, um einen stabilen und effizienten Betrieb langfristig zu gewährleisten. 

 

Ihre Kontaktperson

Stefan Giger

Stefan Giger

Bereichsleiter NetSec und Partner

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