Zukunft des Netzes im liberalisierten Markt

Dienstag, 3. Juni 2014

Tagungsleitung: Peter Kieffer, Landis+Gyr AG, Vorstandsmitglied ETG

Tagesprogramm 3. Juni 2014

08:00    Registration und Willkommenskaffee
   
09:00  Smarte Meter erfordern einen smarten Rollout
Über Smart Metering wird viel diskutiert – und nur wenig realisiert. Warum und wie trotz fehlenden regulatorischen Vorgaben ein flächendeckender Smart Meter Rollout sinnvoll ist, wird am Beispiel der EKZ aufgezeigt.
Roman Gmür, Leiter Smart Metering, Enpuls AG
   
09:30 Zukunft des Übertragungsnetzes im liberalisierten Markt
Der wachsende Anteil erneuerbarer Energien in der Energieversorgung hat eine grosse Auswirkung auf die Flüsse im Stromnetz. Die europäische Marktintegration fördert zudem den grenzüberschreitenden Handel, der immer kurzfristiger und vor allem dynamischer wird. Diese Entwicklungen stellt nicht nur das Übertragungsnetz sondern die ganze Stromwirtschaft vor neue Herausforderungen. Unsere Verantwortung ist es, eine sichere Stromversorgung zu gewährleisten aber auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes zu stärken. An den Powertagen 2014 zeigen wir ihnen, wo Swissgrid ihre Akzente setzt.
Dr. Jörg Spicker, Leiter Market Operations, Swissgrid AG
   
10:00  Pause 
   
10:30 Rechtliche Aspekte der Zukunft der Netze im liberalisierten Markt
Der Gesetzgeber geht vom Modell aus, dass das Netz als natürliches Monopol einer Regulierung zu unterziehen ist. Seit Einführung des StromVG wurde der Fokus stark auf eine Preisregulierung gelegt. Zunehmend wird deutlich, dass zwischen Netz und Strommarkt komplexe Abhängigkeiten bestehen. Es ist daher wichtig, dass das Regulierungsumfeld Innovation auch im Netz zulässt und Investitionssicherheit schafft. Das soll etwa am Thema Smart Grid illustriert werden.
Dr. Stefan Rechsteiner, Partner, Rechtsanwalt, VISCHER AG
   
11:00 Dynamische Verbrauchssteuerung in der Schweiz
Die Swisscom Energy Solutions AG verbindet elektrische Heizsysteme in Haushalten wie z.B. Wärmepumpen, Nachtspeicher- und Direktheizungen zu einem virtuellen Kraftwerk. Dieses virtuelle Kraftwerk wird dazu genutzt in einem ersten Schritt Regelenergie für den Übertragungsnetzbetreiber Swissgrid bereitzustellen. Die  zunehmende Einbindung erneuerbarer Energien und der Ausstieg aus der Atomenergie unterstreichen die Notwendigkeit für zukünftige Regelungsfähigkeiten im Schweizer Stromnetz. Weiterhin kann dieser Service auch Bilanzgruppen oder einzelnen Verteilnetzbetreibern zur Verfügung gestellt werden.
Heute sind bereits einige tausend Haushalte verbunden. Mittels Web und App besitzen die Teilnehmer die Möglichkeit Ihren Verbrauch zu kontrollieren, Alarmierungen bei Fehlfunktionen zu bekommen und mittels einer Steuerung die Heizdauer einfach zu reduzieren.
Frederic Gastaldo, CEO, Swisscom Energy Solutions AG
   
11:30 Zusammenfassung und Diskussion
   
11:50  Lunch in der Networking-Zone 

Präsentationen 3. Juni 2014

Smarte Meter erfordern einen smarten Rollout
Roman Gmür, Leiter Smart Metering, Enpuls AG 

Zukunft des Übertragungsnetzes im liberalisierten Markt
Dr. Jörg Spicker, Leiter Market Operations, Swissgrid AG

Rechtliche Aspekte der Zukunft der Netze im liberalisierten Markt
Dr. Stefan Rechsteiner, Partner, Rechtsanwalt, VISCHER AG

Dynamische Verbrauchssteuerung in der Schweiz
Frédéric Gastaldo, CEO, Swisscom Energy Solutions AG

Abendanlass 3. Juni 2014

Einführung Smart Grid Switzerland
Peter Kieffer, Präsident Swissmig 

Smarter Cities – die Vision einer vernetzten Welt
Norbert Ender, Leader IBM Smart Cities 

Smart Grid – unsere Antwort auf globale Fragen
Tony Bürge, Geschäftsführer Technische Betriebe Glarus Nord

Leitsystem, Rundsteuerung und Smart Metering vereinigen sich zum Smart Grid System
Ewald Businger, Geschäftsführer EFA Energie Freiamt AG 

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